Fünf Dinge, die Sie beim Lokalisieren von Apps nicht aus dem Auge lassen sollten

Sie haben eine tolle App entwickelt, sind von ihrem Erfolg überzeugt und möchten diese nun auf verschiedenen Plattformen anbieten? Sicherlich haben Sie an eine Übersetzung gedacht, im Fachjargon auch Lokalisierung genannt.

Bei der Lokalisierung werden Apps, Webseiten oder Videospiele in eine Sprache so übersetzt, dass es dem Muttersprachler nicht ersichtlich ist, dass es sich um eine Übersetzung handelt. Alles muss so sein, als sei es von Muttersprachlern der jeweiligen Sprache entwickelt worden. Das Bedarf einiger Arbeit und, vor allem, einiger Hilfestellung Ihrer Seite.

Auch Apps müssen häufig übersetzt werden

1. Qualifizierte Übersetzer aussuchen

Für eine erfolgreiche Lokalisierung sollte ein Übersetzungsdienstleister beauftragt werden, der weiß, womit Sie ihn beauftragen. Dazu gehört auch Erfahrung in verschiedenen Lokalisierungsprogrammen, die App-Entwicklern und Übersetzern das Leben leichter machen. Noch ein Plus: der Übersetzungsdienstleister ist Schnittstelle für viele Sprachen und kann Ihnen eine Komplettlösung bieten.

2. Dem Übersetzer Zugang zur App geben

Damit der Übersetzer den Kontext des zu übersetzenden Textes versteht, sollte dieser Zugang zur App haben. So kann im Zweifelsfall nachgeschaut werden, in welchem konkreten Fall der Text angewendet werden soll.

3. Hilfsdateien zur Verfügung stellen

Stellen Sie dem Übersetzungsteam ausreichend Hilfsdateien zur Verfügung. Diese könnte zum Beispiel eine Anleitung zur Orientierung in der App beinhalten oder Screenshots. Denken Sie daran: der Übersetzer muss dazu fähig sein, den zu übersetzenden Text in der App wiederzufinden.

4. Maximale Zeichenzahl angeben

Apps und Webseiten haben oft Buttons, die eine maximale Zeichenzahl haben. Alles andere würde den Rahmen des Buttons sprengen. Geben Sie diese maximale Zeichenzahl in den Hilfsdateien an, die Sie dem Übersetzungsteam zur Verfügung stellen.

5. Von Muttersprachlern überprüfen lassen

Sobald die App übersetzt ist, sollten Muttersprachler diese überprüfen. Dies könnte in einer Betaversion stattfinden. Alle Anmerkungen sollten erneut mit dem Übersetzungsdienstleister besprochen werden und die Übersetzung dementsprechend angepasst werden. So steht dem Erfolg der App in anderen Sprachen nichts mehr im Wege.